"Die Einkaufshelden" - JU Koblenz ist dabei!

gedenkfeier klepsch

Wir kaufen für Euch ein! Wir beteiligen uns bei der von der JU Deutschland gestarteten Aktion „Die Einkaufshelden“ (www.die-einkaufshelden.de) und gehen für Koblenzerinnen und Koblenzer einkaufen. Ziel ist es, dass Menschen, die sich in einer Risikogruppe befinden oder erkrankt sind, nicht einkaufen gehen müssen. Gerade wir jungen Menschen, die oft nur leichte Symptome bei einer Erkrankung mit Covid-19 entwickeln, sind in der Pflicht, unseren Mitmenschen zu helfen.

Weiterlesen

Wie sich die musikalische Jugenderziehung seit den 60er Jahren gewandelt hat

Werner Höss erzählt spannend über seine eigene musikalische Entwicklung. Als Gymnasiast entdeckt er in der Orgel von St. Kastor sein Trauminstrument und in dem Organisten Prof. Anton Höhnen sein Vorbild. Seine Mutter ermöglicht es unter großen Opfern ein gebrauchtes Klavier zu kaufen und den Privatunterricht zu bezahlen. Sein Musiklehrer Meinen am Görres Gymnasium drängt ihn zum Musikstudium in Mainz. Dort entdeckt er seine Freude am Chorgesang und sein Talent als Chorleiter. Später als Lehrer am Görres Gymnasium wirbt er bei den Schülern für die Gründung eines Schulchores und erfährt großen Zuspruch. Er begeistert sie für die Chormusik von Johann Sebastian Bach und für klassische Werke. Dann gründet er auch ein Schulorchester und weckt damit seine Freude am Dirigieren.

Heute als Pensionär leitet er immer noch das Orchester Collegium Musicum und seit einiger Zeit das hochangesehene Jugendorchester der Musikfreunde St. Beatus, Karthause. Mit diesem gibt er jährlich zwei gut nachgefragte Konzerte und übernimmt bei öffentlichen Feiern den musikalischen Rahmen. Aus diesem Orchester sind eine ganze Reihe Orchestermusiker und Solisten hervorgegangen.

In der frühen Gründung der Städtischen Musikschule, der er ein sehr hohes Leistungsniveau attestiert, sieht er den entscheidenden Wandel der Jugendmusikszene. Schüler lernen heute Instrumente kennen und ausprobieren und ihre Eltern können sich in der Regel eine instrumentale Bildung dort leisten. Die Preise, die Schüler beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ im Kreis und im Land gewinnen, sind ein lebhaftes Zeugnis.

Die Vorsitzende der Senioren Union Monika Artz dankte dem Referenten für seine spannenden Ausführungen unter lebhaftem Beifall der Zuhörer. Sie lud ihn ein, den Vortrag noch einmal vor dem Arbeitskreis Kultur des Senioren Beirats zu halten, wo sie den Vorsitz hat.


Foto: Brennig

Eine Bildungsreise, die unerwartet politisch war

Die Landesehrenvorsitzende der Senioren Union, Roswitha Verhülsdonk, berichtete im Antoniushof über eine spannende Reise durch Estland, Lettland und Litauen

Wohl keiner der 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatte so viele politische Informationen über die drei Baltischen Länder erwartet. Die Reise war von Pfarrer Stephan Wolff ausgeschrieben worden und trug seine Handschrift in mehrerlei Weise, vor allem in täglichen Reiseimpulsen. Roswitha Verhülsdonk sagte, sie sei wohl die Einzige gewesen, die an der Reise vor allem auch politisch interessiert war. In den frühen 90er Jahren, nach dem Zusammenbruch der Sowietunion, hatte sie als Staatssekretärin im Kabinett Kohl ein politisches Projekt im Baltikum begleitet, das zum Ziel hatte, die jungen Demokratien beim Aufbau eines sozialen Rechtsstaats zu unterstützen. Sie hat die Bilder noch vor Augen von den heruntergekommenen Fassaden der drei Hauptstädte und der Armut und der Not der Leute dort. Sie hatte alte Menschen auf den Straßen gesehen, denen es an warmer Kleidung und festem Schuhwerk mangelte. Manche liefen mit Lappen um die Füße gewickelt durch nassen Schnee. Nun wollte sie mit eigenen Augen sehen, wie sich die demokratischen Staaten heute präsentieren.

Weiterlesen