Dr. Dagmar Kranz soll Bürgermeisterin werden

27.01.2026

Mitglieder entscheiden die Kandidatenfrage beim Kreisparteitag in Diehls Hotel

Die Mitglieder der CDU Koblenz haben entschieden: Dr. Dagmar Kranz soll das zweithöchste Amt der Stadt bekleiden und Bürgermeisterin von Koblenz werden. Mehr als 150 Mitglieder waren der Einladung des Kreisvorsitzenden Josef Oster zum Kreisparteitag in Diehls Hotel gefolgt und unterstrichen damit eindrucksvoll das große Interesse an der Entscheidung über die Bürgermeisterkandidatur der CDU Koblenz.

Voll war’s nicht nur im Saal, sondern auch am Rednerpult. Mit Thomas Roos, Ortsvorsitzender von Rübenach, Zemfira Dlovani, Vorsitzende der Frauen Union, und der Juristin Dr. Dagmar Kranz warben drei von ursprünglich sogar fünf Interessenten um die Gunst der Mitglieder. „Es ist ein starkes Signal für unsere Stadt, dass sich gleich mehrere hochqualifizierte Persönlichkeiten bereit erklärt haben, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen“, betonte Oster in seiner Ansprache. Alle drei Bewerberinnen und Bewerber stellten sich in überzeugenden Präsentationen vor und ihre Ideen für die Weiterentwicklung der Stadt Koblenz dargelegt.

In zwei Wahlgängen entschieden die Mitglieder schließlich über die Nominierung. Als Favoritin ging dabei die Juristin Dr. Dagmar Kranz hervor, die sich in der Stichwahl gegen Zemfira Dlovani durchgesetzt hatte.

Josef Oster zeigte sich hochzufrieden: „Dass wir diese wichtige Personalentscheidung gemeinsam mit unseren Mitgliedern treffen und nicht im stillen Kämmerlein, ist ein Lehrstück gelebter innerparteilicher Demokratie und Zusammenarbeit.“

Nun liegt es am Koblenzer Stadtrat, über den Vorschlag der CDU zu entscheiden und Dr. Dagmar Kranz zur Nachfolgerin von Bürgermeisterin Ulrike Mohrs zu wählen. Josef Oster dankte Ulrike Mohrs für ihre langjährige und engagierte Arbeit für die Stadt: Sie habe große Fußstapfen hinterlassen, die es auszufüllen gelte.

Dr. Dagmar Kranz zeigte sich nach ihrer Nominierung dankbar und bewegt. Sie sprach von „weichen Knien“ angesichts des großen Vertrauens und bedankte sich ausdrücklich bei ihren beiden Mitbewerbern für den fairen, zugewandten und respektvollen Umgang während des gesamten Verfahrens. Mit ihrer fachlichen Kompetenz, ihrer juristischen Erfahrung und ihrem Engagement wolle sie, sofern der Stadtrat zustimmt, gern Verantwortung für Koblenz übernehmen, die erfolgreiche Arbeit im Rathaus fortführen und die Herzen auch derer gewinnen, die sie jetzt nicht gewählt haben.