CDU Süd: Viele Themen beim Walk & Talk mit Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz

23.08.2026

Sicherheit am Haupt- und Busbahnhof, E-Mobilität und Soccer-Cage im Mittelpunkt

Koblenz. Sicherheit am Haupt- und Busbahnhof, E-Mobilität und neue Freizeitangebote: Beim „Walk & Talk“ des CDU-Ortsverbandes Koblenz-Süd mit Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz standen aktuelle Themen des Stadtteils im Mittelpunkt. Die rund 2,3 Kilometer lange Route führte vom Hauptbahnhof über die Südallee und das Kaiserin-Augusta-Denkmal zur Mozartbrücke und schließlich zum Oberwerthfest.

Besonders intensiv wurde über die Situation rund um Haupt- und Busbahnhof gesprochen. Sicherheit, Sauberkeit und das dauerhafte Campieren im Umfeld beeinträchtigen die Aufenthaltsqualität. „Der Haupt- und Busbahnhof ist für viele Menschen der erste Eindruck von Koblenz. Deshalb dürfen wir uns nicht damit abfinden, wenn sich Reisende, Familien oder Anwohner dort unwohl fühlen. Auch unter Berücksichtigung der schwierigen Ausgangslage will ich mich für konkrete Verbesserungen einsetzen.“, erklärte Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz.

Auch die stellvertretende Ortsvorsitzende Alicia König sieht Handlungsbedarf: „Der Bereich rund um den Haupt- und Busbahnhof gehört für viele Pendler, Kinder und Jugendliche zum täglichen Arbeits-, Kita- und Schulweg. Wenn sie sich dort unsicher fühlen, müssen wir das ernst nehmen. Wir brauchen sichtbare Verbesserungen und eine verlässliche Präsenz der zuständigen Stellen.“

Ein weiterer Schwerpunkt war die E-Mobilität. Gemeinsam mit dem Anwohner Jürgen Tibes, der sich seit Längerem mit dem Thema beschäftigt und den Austausch mit der Politik gesucht hat, wurde über den Ausbau einer wohnortnahen Ladeinfrastruktur in Koblenz, insbesondere in der Südstadt, gesprochen. Dabei wurde dafür geworben, den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Koblenz künftig stärker stadtweit und strategisch zu planen, statt ausschließlich einzelne Maßnahmen zu betrachten. Die laufende Umgestaltung der Südallee zeigt beispielhaft, wie wichtig es ist, Ladeinfrastruktur bei größeren Straßenbaumaßnahmen frühzeitig mitzudenken und entsprechende Vorbereitungen zu treffen.

Die CDU sagte zu, sich weiter für zusätzliche wohnortnahe Lademöglichkeiten einzusetzen. „Die Arbeiten an der Südallee sind weit fortgeschritten, aber noch ist nicht alles fertiggestellt. Wir erwarten, dass bei den jetzt noch herzustellenden Flächen zumindest die notwendigen Vorbereitungen getroffen werden. Dann können innovative Lösungen künftig deutlich einfacher umgesetzt werden“, betont der stellvertretende Ortsvorsitzende Sebastian Gratzfeld. Mit ihrem Antrag zu Ladebordsteinen und weiteren innovativen Ladelösungen hat die CDU das Thema bereits in die politische Beratung eingebracht.

Eine positive Nachricht gab es an der Mozartbrücke: Für den seit Langem vom CDU-Ortsverband Süd unterstützten Soccer-Cage auf der Rheinwiese will die Stadt in den kommenden Wochen den Bauantrag erarbeiten. Damit kommt das geplante Sport- und Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche einen wichtigen Schritt voran.
„Dass die Stadt jetzt die Erarbeitung des Bauantrags angeht, ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Aus einer Idee, für die wir uns seit Jahren einsetzen, wird zunehmend ein konkretes Projekt. Der Soccer-Cage wäre eine echte Bereicherung für Kinder und Jugendliche in der Südstadt“, freut sich Ortsvorsitzender Rudolf Kalenberg.

Beim Zwischenstopp am Kaiserin-Augusta-Denkmal informierten sich die Teilnehmer zudem über die laufende Sanierung und die weitere Entwicklung der Rheinanlagen. Den Abschluss des Rundgangs bildete das Oberwerthfest, wo der Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern fortgesetzt wurde.