Großes Interesse fand die Stadtteilbegehung der CDU Koblenz-Karthause, zu der zahlreiche Bürgerinnen und Bürger gekommen waren. Gemeinsam mit Vorstandsmitgliedern des Ortsverbandes begrüßte der Vorsitzende der CDU Koblenz-Karthause und Stadtrat Marius Jakob die Teilnehmer am Einkaufszentrum Karthause. Besonders erfreut zeigte sich Marius Jakob über die Teilnahme der designierten Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz, die die Gelegenheit nutzte, sich noch vor ihrem Amtsantritt am 1. Juli 2026 ein persönliches Bild von den aktuellen Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven des Stadtteils zu machen. Am Einkaufszentrum Karthause standen die Themen Sicherheit, Sauberkeit, Hygiene und Aufenthaltsqualität im Mittelpunkt. Darüber hinaus wurde die Bedeutung des Jugend- und Bürgerzentrums sowie der dort geleisteten Jugendarbeit für den Stadtteil hervorgehoben. Im Austausch wurde deutlich, dass Sicherheit, Sauberkeit und Aufenthaltsqualität dauerhaft nur dann verbessert werden können, wenn Prävention, eine starke Jugendarbeit und eine konsequente Durchsetzung von Ordnung Hand in Hand gehen. An der Ampelanlage Simmerner Straße/Ahornweg stand die Barrierefreiheit im Mittelpunkt. Die CDU Koblenz-Karthause hatte bereits frühzeitig auf die fehlenden Hilfen für sehbehinderte und mobilitätseingeschränkte Menschen aufmerksam gemacht. Positiv wurde aufgenommen, dass die Planung und der Umbau der Anlage inzwischen im städtischen Haushalt vorgesehen sind. Da die Situation regelmäßig Gegenstand von Bürgeranfragen ist, wird die CDU Koblenz-Karthause die weitere Umsetzung eng begleiten. Ziel bleibt eine sichere und barrierefreie Querung. In der Rüsternallee informierten sich die Teilnehmer über die Perspektiven eines Mobilitätsknotenpunkts auf der Karthause in Hochschulnähe. Ausgangspunkt waren Überlegungen, das Wohngebiet Ost-Karthause vom Busverkehr zu entlasten und die Rahmenbedingungen für das Fahrpersonal zu verbessern. Positiv wurde aufgenommen, dass das Thema inzwischen im Nahverkehrsplan der Stadt Koblenz aufgegriffen wurde und ein entsprechender Prüfauftrag vorgesehen ist. Darüber hinaus könnte der Standort die Chance bieten, verschiedene Mobilitätsangebote künftig besser miteinander zu verknüpfen. Zum Abschluss führte die Begehung zum geplanten Standort der Wald-Kita. Dort wurde abermals deutlich, dass die Einrichtung selbst von vielen Bürgerinnen und Bürgern grundsätzlich positiv gesehen wird, der vorgesehene Standort jedoch weiterhin als problematisch gesehen wird. Im Mittelpunkt standen Fragen der Verkehrsführung, der Zuwegung, der künftigen Betriebsträgerschaft sowie der Auswirkungen auf das umliegende Wohngebiet. „Die hohe Beteiligung zeigt, wie groß das Interesse der Menschen an der Entwicklung ihres Stadtteils ist. Der direkte Austausch vor Ort ist durch nichts zu ersetzen“, zog Marius Jakob ein positives Fazit. Sein besonderer Dank galt Dr. Dagmar Kranz für deren Teilnahme und die Bereitschaft, sich bereits vor ihrem Amtsantritt intensiv mit den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger auf der Karthause auseinanderzusetzen.

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