„Keine Angst vor Fortschritt!“ war eine Botschaft von Hendrik Wüst beim Neujahrsempfang der CDU Koblenz. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen war prominenter Gastredner des traditionellen Empfangs, der zu den renommiertesten politischen Veranstaltungen der Stadt zählt und jedes Jahr für volles Haus sorgt.
So drängten sich auch dieses Mal mehr als 300 Gäste im Foyer des Forums Confluentes, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Gesellschaft, Wirtschaft und Stadt, einschließlich auch anderer Parteien sowie hochrangige politische Repräsentanten. Kreisvorsitzender Josef Oster begrüßte die Gäste herzlich und nahm gleich zu Beginn allen potenziellen Nörglern den Wind aus den Segeln: „Bei allen Herausforderungen: Es läuft vieles gut in unserem Land.“ Ein Grundgedanke, den Hendrik Wüst gleich dankbar aufnahm.
„Was macht Deutschland denn aus? Es sind die Menschen mit ihren großen Herzen und ihrer Tatkraft“, konstatierte er. Die Deutschen spendeten gern und in der Summe üppig für wohltätige Zwecke. Und eigentlich wisse man in Deutschland auch, dass Leistung das Fundament für Fortschritt und Wohlstand ist. Natürlich habe man mit schwierigen Aufgaben zu kämpfen: „Unsere Infrastruktur pfeift aus dem letzten Loch“, jetzt sei „Wiederaufbau West“ angesagt. Dafür habe die Bundesregierung mit dem Haushalt gesorgt und Rekordmittel für Straßen, Schienen, Wasserstraßen und die Sanierung maroder Brücken zur Verfügung gestellt. Außerdem werde die Wirtschaft, vor allem der Mittelstand, gestärkt.
Deutliche Worte fand Hendrik Wüst auch zum Thema Sicherheit und nannte unter anderem ein konkretes, sehr eindrückliches Beispiel: Die Zahlen der Fälle schwersten Kindermissbrauchs im Netz gingen rasant nach oben, auch und gerade in Deutschland, weil sich die Täter in der Anonymität des Netzes in Sicherheit wähnten. „Das kann uns doch nicht ruhig schlafen lassen. Wir brauchen die verpflichtende Speicherung von IP-Adressen für drei Monate, um Kindesmissbrauch im Netz zu bekämpfen.“ Denn jeder einzelne Fall zerstöre Leben.
Überhaupt seien Kinder der Schlüssel für die Zukunft, deswegen müsse Bildung ein zentrales Thema der Politik bleiben. Das impliziere Kita-Plätze, Förderung oder sehr konkret auch Sprachunterricht für Nichtmuttersprachler. Dass die Sprach-Kitas abgeschafft wurden, sei ein besonders „bescheuertes Stück Ampel-Geschichte.“
Die nächste Generation werde viel größere und schnellere technische Veränderungen erfahren als wir. Wüst zeigte Verständnis für die noch vorherrschenden Vorbehalte vieler Menschen vor Künstlicher Intelligenz (KI), warb aber um Offenheit. „Die Chancen durch KI überwiegen.“ Zum Beispiel sei mit bahnbrechenden Erfolgen für die Erforschung von Krankheiten zu rechnen. Auch hier sei Deutschland übrigens bestens gerüstet. Einer der vier schnellsten Rechner der Welt steht seit vergangenem Jahr in Jülich – der bislang einzige in Europa.
Mit Zuversicht nicht nur nach vorn blicken, sondern auch nach vorn gehen – das ist also die Devise Wüsts. Seine Landesregierung in NRW zeigt, wie diese Devise erfolgreich umgesetzt werden kann. Entsprechend motiviert nehmen die beiden Koblenzer Landtagskandidaten Philip Rünz und Andreas Birtel auch die Wahl am 22. März und die Aufgaben in Rheinland-Pfalz ins Visier und nutzten die Gelegenheit beim Neujahrsempfang, sich einem großen und interessierten Publikum zu präsentieren. „Wir stehen für eine neue Generation und einen neuen Politikstil“, so Philip Rünz. „Eine Politik, die zuhört, anpackt und mutig ist.“ Und Andreas Birtel betonte: „Die Menschen wollen einen Politikwechsel in Rheinland-Pfalz. Lassen Sie uns zusammen dafür kämpfen.“
Eine ganze Menge Gesprächsstoff bot der Neujahrsempfang für den gemütlichen Teil des Nachmittages nach den Reden und Ansprachen bei einem Glas Wein. Josef Oster freute sich sichtlich über das gelungene Event. „Dieser Empfang fügt sich nahtlos in die Reihe erfolgreicher politischer Veranstaltungen der CDU Koblenz ein“, sagte er. „Gerade der Neujahrsempfang hat hier Maßstäbe gesetzt, die wir mit diesem hochkarätigen Gastredner wieder erreichen konnten. Herzlichen Dank an Hendrik Wüst für seinen Besuch bei uns in Koblenz.“ Sein Dank galt auch den Pfaffendorfer Turmbläsern, die die Veranstaltung stimmungsvolle begleiteten und dem Orga-Team für die gute Arbeit.
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