Koblenz. Zentrale Fragen der Gesamtverteidigung standen im Mittelpunkt des jüngsten sicherheitspolitischen Expertengesprächs der CDU-Koblenz in der Weinlounge im Forum Confluentes. Gastgeber war Landtagskandidat Philip Rünz, der ein hochkarätiges Podium zum Thema zusammengestellt hatte.
Zu der Expertenrunde gehörte CDU-Kreisvorsitzender Josef Oster, der sich als amtierender Vorsitzender des Innenausschusses im Deutschen Bundestag intensiv mit dem Thema Innere Sicherheit auseinandersetzt. Den militärischen Flügel vertraten Oberst Michael Trautermann, Kommandeur des Landeskommandos Rheinland-Pfalz der Bundeswehr, und Oberstleutnant Christian Probst, stellvertretender Kommandeur des Heimatschutzregiments 2 der Division Heimatschutz des Deutschen Heeres. Für den Katastrophenschutz sprachen Tobias Pflüger, stellvertretender Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Koblenz, und Kai Sattler, stellvertretender Leiter der Diözese Trier.
Gemeinsam beleuchteten die Fachmänner zahlreiche Aspekte der inneren und äußeren Sicherheit. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Resilienz der Bevölkerung sowie dem Schutz kritischer Infrastruktur in Krisen- und Katastrophenlagen.
Das Publikum zeigte sich hochinteressiert und nutzte die Gelegenheit, um wichtige Infos aus erster Hand zu erfragen – etwa zu Schutzräumen, bestehenden Katastrophenplänen, zur persönlichen Ausstattung für Krisensituationen oder zur Rolle von Reservistinnen und Reservisten. Deutlich wurde dabei: Sicherheitspolitik ist längst kein abstraktes Thema mehr, sondern betrifft den Alltag der Menschen unmittelbar.
„Die große Resonanz zeigt, wie hoch das Informationsbedürfnis ist. Die Menschen wollen wissen, wie gut unser Land und unsere Kommunen auf Krisen vorbereitet sind – und sie haben ein Recht auf ehrliche Antworten“, betonte Philip Rünz. „Resilienz entsteht nicht durch Beschwichtigung, sondern durch Aufklärung, Vorbereitung und Zusammenarbeit aller Ebenen.“

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